Verbraucht ein Smart Meter mehr Energie als ein Ferraris-Zähler?

Wer ist für den Einbau eines Smart Meter verantwortlich?

Sowohl herkömmliche elektromechanische Ferraris-Zähler als auch moderne elektronische Zähler benötigen ein wenig elektrischen Strom. Herzstück eines Ferraris-Zählers ist der Induktionsmotor. Fließt Strom durch dessen Spulen, baut sich ein magnetisches Drehfeld auf und lässt eine Aluminiumscheibe rotieren. Die wiederum setzt ein mechanisches Zählwerk in Gang. Dieser Vorgang benötigt einen kleinen Teil der Energie, rund 80 Wh pro Tag, das sind im Jahr etwa 29 kWh.

Messstellenbetriebsgesetz

Messstellenbetriebsgesetz

Mit dem Inkrafttreten des Gesetzes zur Digitalisierung der Energiewende ist im September 2016 das sogenannte Messstellenbetriebsgesetz (MsbG) eingeführt worden. Es regelt, seit dem 01.01.2017, zentral den neu gestalteten Messstellenbetrieb. Damit sind auch die Grundlagen für die Einführung intelligenter Messsysteme und moderner Messeinrichtungen abgedeckt.

NiLM-Workshop im November in London

Geräteerkenung oder Non Intrusive Load Monitoring

Wie viel Strom verbraucht ein einzelnes Gerät in meinem Haushalt? Ist der Verbrauch zu hoch oder normal? Auf diese Fragen Antworten zu geben, ist das übergeordnete Ziel der Forscher und Industrieunternehmen, die sich mit Non Intrusive Load Monitoring befassen.

Welche Vorteile bringen Smart Meter?

Einsparzähler Programm

Als Kombination aus moderner Messeinrichtung (dem digitalen Zähler, auch als Basiszähler bezeichnet) und dem Smart-Meter-Gateway (der Kommunikationsschnittstelle) bieten intelligente Zähler (Smart Meter) heute eine ganze Reihe von Vorteilen gegenüber der herkömmlichen, analogen und nicht vernetzten Technologie. Die wichtigsten Vorteile und Funktionen der Smart Meter sind hier zu lesen.

Wer ist für den Einbau eines Smart Meters verantwortlich?

Wer ist für den Einbau eines Smart Meter verantwortlich?

Verantwortlich für den Einbau sowie den Betrieb eines Smart Meter sind weder Mieter noch Hausbesitzer, sondern laut Gesetz der grundzuständige Messstellenbetreiber (gMSB). Dieser etwas sperrige Begriff bedeutet, dass derjenige, der ein Stromnetz betreibt, grundsätzlich erst einmal auch für Einbau und Betrieb von Messeinrichtungen verantwortlich ist. Das betrifft sowohl die vier Betreiber der Übertragungsnetze (Tennet TSO, 50Hertz Transmission, Amprion und TransnetBW) als auch die Betreiber eines örtlichen Verteilnetzes (z.B. kommunale Energieversorger wie Stadtwerke oder privatwirtschaftliche Energiekonzerne).