Dynamische Stromtarife: Von günstigen Strompreisen profitieren

Viele Menschen nutzen heutzutage noch Stromtarife mit fixen Preisen. Auf dem Markt gibt es jedoch immer mehr Anbieter, die sogenannte dynamische Stromtarife anbieten. Diese ermöglichen es, an der Energiewende teilzuhaben. Dynamische Stromtarife bieten gegenüber herkömmlichen Stromtarifen zahlreiche Vorteile. Die wichtigsten Informationen rund um die Abrechnung, Vorteile und Voraussetzungen sind hier zusammengefasst.
Dynamische Stromtarife

Inhaltsverzeichnis

1: Was ist ein dynamischer Stomtarif?

Das Interesse an sogenannten dynamischen Stromtarifen wächst schnell. Dabei handelt es sich um Stromtarife, bei denen kein Fixpreis pro kWh gezahlt wird. Stattdessen orientieren sich die Preise an den jeweils aktuellen Preisen – zzgl. Steuer und Umlagen – an der Strombörse EPEX Spot. Hier schwanken die Energiepreise täglich und teils auch stündlich; je nach Angebot und Nachfrage. Ist beispielsweise die verfügbare Menge an erneuerbaren Energien sehr hoch, sinken die Strompreise. Ist die Verfügbarkeit von Sonne und Wind sehr niedrig, steigen die Strompreise entsprechend.  Nutzen immer mehr Menschen dynamische Stromtarife und verschieben ihre Lasten entsprechend dem Angebot, können sie Stromkosten sparen und zusätzlich das Stromnetz entlasten. Dynamische Tarife ermöglichen mehr Transparenz und Kontrolle über den eigenen Stromverbrauch ­­ – sowohl für Unternehmen als auch für private Haushalte. Um von einem dynamischen Stromtarif profitieren zu können, wird ein intelligentes Messsystem (iMSys) benötigt.

2: Welches Gesetz regelt das Angebot dynamischer Stromtarife?

In § 3 des Energiewirtschaftsgesetztes (EnWG) ist definiert, was genau ein dynamischer Tarif ist: Ein Stromliefervertrag mit einem Letztverbraucher, in dem die Preisschwankungen auf den Spotmärkten in Intervallen widergespiegelt werden. Der Kunde zahlt also den Preis, der zum Zeitpunkt der Entnahme auf dem Spotmarkt gilt. In Deutschland gibt es bisher nur wenige Anbieter für dynamische Stromtarife. Das wird sich jedoch ändern: Spätestens ab dem 01. Januar 2025 sind alle Energieversorger dazu verpflichtet, einen dynamischen Stromtarif anzubieten. Dies wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klima (BMWK) im Zuge des Gesetzes zum Neustart der Digitalisierung der Energiewende gefordert; fixiert wird die Verpflichtung in § 41a Abs.2 des EnWG.

3: Wie werden dynamische Tarife abgerechnet?

Um dynamische Strompreise abrechnen zu können, braucht es einerseits die Verbrauchsdaten der Endkunden, andererseits die Börsenpreisinformationen. Die Anbieter dynamischer Stromtarife kaufen den Strom täglich an der Strombörse EPEX Spot ein und gibt die jeweils tagesaktuellen Preise an die Kunden weiter. Die Tarifmodelle dynamischer Strompreise bestehen meist aus einem festen monatlichen Grundpreis sowie einem variablen Arbeitspreis. Letzterer hängt von den Preisen an der Strombörse ab.

Damit die Strompreise optimal abgerechnet werden können, benötigt es als technische Voraussetzung intelligente Messsysteme (iMSys). Diese führen Zählerstandsgangmessungen durch, was meint, dass sie die Zählerstände in 15-Minuten-Intervallen empfangen und versenden. Das Kommunikationsmodul des intelligenten Messsystems ermöglicht es somit, dass die Messwerte des Verbrauchers viertelstündlich übertragen werden und der Verbrauch den jeweils aktuellen Preisen der Strombörse zugeordnet werden kann.

Durch das intelligente Messsystem und den dynamischen Stromtarif können Verbraucher die monatlichen Kosten stets im Blick behalten und von niedrigen Strompreisen profitieren. Ende des Monats erhält der Verbraucher eine Abrechnung. Diese ist dann keine Überraschung mehr, sondern transparent und nachvollziehbar. Es wird nur das gezahlt, was tatsächlich verbraucht wurde.

4: Wie kommt man zu einem dynamischen Tarif samt Smart Meter?

Bislang gibt es auf dem deutschen Markt noch kein umfangreiches Angebot an dynamischen Stromtarifen. Zudem fehlt es in vielen Haushalten noch an intelligenten Messsystemen (iMSys), die als technische Voraussetzung für die optimale Nutzung dynamischer Stromtarife gelten. Dies wird sich angesichts der gesetzlichen Regelungen zukünftig allerdings ändern. Die technische Voraussetzung, um von dynamischen Stromtarifen profitieren zu können, bietet inexogy mit seinen intelligenten Messsystemen (iMSys). Wer bereits ein intelligentes Messgerät besitzt, kann einfach einen Stromanbieter auswählen, der dynamische Stromtarife anbietet. Unter den Lieferanten hat inexogy verlässliche Partner, wie beispielsweise Voltego oder rabot.charge.

Voltego war einer der ersten Anbieter Deutschlands für dynamische Stromtarife. Der Energieanbieter bietet seinen Kunden zu 100 % nachhaltigen Grünstrom. Die Abnahmemengen sind bei Voltego nicht gedeckelt, sodass auch gewerbliche Kunden und Großabnehmer von dem Tarif profitieren können.

rabot.charge ist ein dynamischer Ökostromanbieter, der seinen Kunden nachhaltigen Strom zum Einkaufspreis anbietet. So können letztere bis zu 40% der bisherigen Stromkosten sparen. Über eine App können Kunden direkt einsehen, wann der Strom am günstigsten und am grünsten ist, und ihren Verbrauch entsprechend anpassen. Im Fokus des Unternehmens stehen vor allem Elektroautofahrer.

Ob sich ein Wechsel zu einem dynamischen Stromtarif lohnt, muss immer im Individualfall entschieden werden. Dynamische Stromtarife lohnen sich insbesondere dann, wenn die niedrigen Strompreise auch gezielt genutzt werden. Insgesamt können Kunden durch einen Wechsel zu einem dynamischen Stromtarif rund 10 bis 35 Prozent ihrer vorherigen Stromkosten bei einem klassischen Stromtarif mit Fixpreisen einsparen.

5: Wer profitiert insbesondere von dynamischen Stromtarifen?

Zunächst können vor allem Haushalte oder Unternehmen mit einem hohen Stromverbrauch von dynamischen Haushalten profitieren. Allerdings ergeben sich auch hohe Einsparpotentiale für Haushalte oder Unternehmen mit verschiebbaren Lasten wie Wärmepumpen, Elektroautos oder Heimspeicher. In Verbindung mit einem intelligenten Messsystem können intensive Stromverbräuche in Stunden verschoben werden, in denen die Preise an der Strombörse niedriger sind. Das E-Auto wird dann beispielsweise nicht abends oder morgens aufgeladen, sondern dann, wenn die Strompreise sehr niedrig sind. Das könnte zum Beispiel in der Nacht der Fall sein.

Auch für Menschen, die eine energieerzeugende Anlage betreiben, kann ein dynamischer Stromtarif Vorteile bieten. So decken diese ihren Eigenbedarf oft nicht vollständig mit dem selbsterzeugten Strom, sondern benötigen Reststrom. Dieser ist bei dynamischen Stromtarifen dann oft günstiger; vor allem bei gutem Wetter mit viel Sonne und Wind. Sinken die Preise entsprechend in den negativen Bereich, können Konsumenten sogar finanziell belohnt werden.

Zuletzt können auch die Anbieter von dynamischen Stromtarifen selbst davon profitieren, wenn sie dynamische Strompreise anbieten. Durch die angebotene Energietransparenz wird die Kundenabwanderung reduziert. Insbesondere Kunden mit hohem Stromverbrauch werden mit hoher Wahrscheinlichkeit bleiben. Außerdem sind sie befreit von starren Vereinbarungen oder dem Terminhandel mit langen Laufzeiten.

6: Wo können Verbraucher die Entwicklung der Strompreise einsehen?

Mittlerweile gibt es immer mehr Akteure im Bereich der dynamischen Stromtarife. Die Unternehmen bieten für Ihre Kunden in der Regel digitale Energievisualisierungslösungen an, sodass die Stromkunden einen detaillierten Einblick in ihren Energieverbrauch erhalten.

Auch inexogy stellt seinen Kunden ein
Energieportal zur Verfügung, in dem sowohl der Zählerstand als auch der aktuelle und der historische Energieverbrauch im Blick behalten werden kann. Anomalien können direkt erkannt werden und die Einstellungen von Anlagen optimiert werden. Auf dem inexogy-Energieportal können Kunden eines Anbieters von dynamischen Stromtarifen außerdem die Strompreise für den nächsten Tag schon am Vortag einsehen; diese werden auch EPEX SPOT Day-Ahead Preise genannt.

Kunden von inexogy wissen dank dem Energieportal genau, zu welchen Tageszeiten die Preise vermutlich besonders niedrig sein werden und können ihre Lasten entsprechend auf diese Zeiten verlegen.

In der Regel sind die Strompreise am Morgen und am Abend sehr hoch, während sie nachts und nachmittags sehr niedrig bis sogar negativ sind. Außerdem lässt sich beobachten, dass die Preisausschläge unter der Woche oft stärker ausgeprägt sind. Dies liegt daran, dass viele Berufstätige den Tag über unterwegs sind und die Kinder in Schule oder Kindergarten. Entsprechend sind Lasten wie das Anschalten der Waschmaschine, Kochen und das Aufladen des Elektroautos stark auf den Morgen und den Abend konzentriert. Zudem wird von der Industrie und der Wirtschaft unter der Woche viel Strom verbraucht. An den Wochenenden hingegen sind meist alle zuhause – sodass sich die Lasten etwas stärker über den Tag verteilen. Weiter bedürfen Industrie und Wirtschaft kaum an Strom.  Die Höchst- und Tiefpreise an einem Tag liegen am Wochenende meist also nicht weit auseinander.
Energieportal Dynamische Stromtarife
Über das inexogy-Energieportal erhalten Kunden Einsicht in die jeweils aktuellen Strompreise.

7: Sind dynamische Stromtarife umweltfreundlicher als herkömmliche Tarife?

Dynamische Tarife begegnen einem wachsenden Wunsch nach einem stärkeren Umweltbewusstsein. Kunden mit einem dynamischen Tarif erleben eine Teilhabe an der Energiewende und können von der Verfügbarkeit erneuerbarer Energien profitieren. Denn: In den Zeiten, in denen die Strompreise niedrig sind, sind oft auch viele erneuerbare Energien im Strommix. Wer günstiger verbraucht, tut also auch etwas Gutes für die Umwelt.

Fast alle Anbieter dynamischer Stromtarife bieten darüber hinaus grünen Strom an. Bei Voltego erhalten Kunden beispielsweise ganze 100% TÜV-zertifizierten Grünstrom aus erneuerbaren Energien. Ebenso setzt rabot.charge darauf, seine Kunden mit günstigem und gleichzeitig grünem Strom zu versorgen.

Zusätzlich muss bedacht werden, dass in Deutschland für die Erzeugung einer Kilowattstunde Strom durchschnittlich 420 Gramm CO₂ verursacht wird. Die Emissionen sind dabei vor allem durch den Einsatz von Kohle zur Stromerzeugung zurückzuführen. Wird allerdings, auch dank dynamischer Stromtarife, der Strom aus erneuerbaren Energien stärker ausgebaut und genutzt, sinken auch die Emissionen, die mit der Stromerzeugung verbunden sind. Kunden können durch die effektive Nutzung dynamische Stromtarife final dazu beitragen, dass mehr Strom aus erneuerbaren Energien genutzt und der CO₂-Fußabdruck in Bezug auf die Stromerzeugung sinkt.

8: Mit wie vielen Stunden negativer Strompreise dürfen Verbraucher mit dynamischen Stromtarifen rechnen?

Studien zeigen immer wieder auf, dass zukünftig mit einer zunehmenden Anzahl an Stunden mit negativen Strompreisen zu rechnen ist. Diese Entwicklung ist auf den Ausbau erneuerbarer Energien zurückzuführen. Denn: An besonders windigen und sonnenreichen Tagen können die Strompreise mit einer höheren Wahrscheinlichkeit ins Negative rutschen. Während der Strompreis beispielsweise 2023 schon insgesamt 301 Stunden im negativen Bereich lag, wird er für etwa Anfang bis Mitte der 2030er Jahre auf 500 Stunden und mehr geschätzt.

Aus Daten der letzten 10 Jahre konnte eine gesteigerte Häufigkeit negativer Strompreise in den Mittag- und Nachmittagsstunden festgestellt werden. In dieser Zeit könnte also besonders von niedrigen Preisen profitiert werden.  Auch wenn es Stunden gibt, in denen die Strompreise möglicherweise über denen eines regulären Tarifs liegen: Die Mehrheit der Stunden wird in der Regel deutlich günstiger sein.

Verbraucher sollten allerdings bedenken, dass auch dann, wenn die Strompreise gegen Null gehen, in der Regel dennoch einige Cent pro Kilowattstunde gezahlt werden müssen. Dies liegt beispielsweise an gesetzlich festgelegten Steuern, Abgaben, Umlagen sowie Entgelten für die Netznutzung und den Stromzähler.

9: Können dynamische Stromtarife monatlich gekündigt werden?

Je nach Art des Stromtarifs gibt es spezielle Kündigungsfristen oder -bedingungen. Verbraucher sollten sich deshalb immer rechtzeitig bei dem eigenen Stromanbieter informieren, wie es mit den Fristen aussieht. Da bei dynamischen Stromtarifen monatlich abgerechnet wird, können die Verträge in der Regel auch monatlich gekündigt werden; so beispielsweise bei unseren Partnern Voltego und rabot.charge.

10: Wie können Verbraucher Zeitfenster mit niedrigen Preisen maximal ausnutzen?

Kunden von inexogy erhalten über das Energieportal eine detaillierte Einsicht in ihre Messwerte sowie die tagesaktuellen Preise. So können sie große Verbräuche, wie beispielsweise das Laden eines E-Autos, ganz einfach auf Zeiten mit günstig verfügbarem Strom verlegen. Weiter können inexogy-Kunden die zur Verfügung gestellte API nutzen, um anhand externer Anwendungen wie clever-PV, EV-Autocharge oder Zählerfreunde ihre steuerbaren Verbrauchseinrichtungen (E-Auto, Wärmepumpe etc.) zu steuern.

Clear-PV und EV-Autocharge richten sich an Besitzer von PV-Anlagen. Die App von clever-PV ermöglicht es seinen Kunden, den Eigenverbrauch der PV-Anlage zu erhöhen. Mit dynamischem Stromtarif zahlen Kunden anschließend für den notwendigen Reststrom den günstigsten Preis. Durch clever-PV kann beispielsweise auch der Betrieb einer Wärmepumpe in günstigen Stunden priorisiert werden.

EV-Autocharge ermöglicht es Besitzern von PV-Anlagen, das Elektroauto automatisch mit überschüssigem Sonnenstrom aufzuladen. So kann mehr des eigenerzeugten Stroms verwendet werden. In Kombination mit einem dynamischen Stromtarif kann so auch hier benötigter Reststrom besonders günstig eingekauft werden.

Ob Privatkunde oder Unternehmen: Die Energiemanagement-Plattform Zählerfreunde bieten Lösungen für alle Kunden. Die Plattform ermöglicht es den Kunden unter anderem, den eigenen Energieverbrauch zu visualisieren, stromintensive Geräte intelligent mit einem dynamischen Tarif zu laden und alle Geräte auf einer App zu überblicken.

Darüber hinaus bieten einige Anbieter, wie beispielsweise unser Partner rabot.charge, ihren Kunden Automatisierungslösungen an. So können in der App die eigenen Ladepräferenzen konfiguriert und die günstigsten Preise ganz automatisch ausgenutzt werden.

Verbräuche dank dynamischen Stromtarifen verschieben.

11: Unterliegen variable Tarife einer gewissen Saisonalität?

Die Strompreise an der Börse hängen signifikant von der Menge der erneuerbaren Energien im Strommix ab. An Tagen, an denen viel volatile Energie aus Sonne und Wind verfügbar ist, sind die Strompreise entsprechend geringer. Damit sind dynamische Stromtarife automatisch einer gewissen Saisonalität ausgesetzt; denn im Sommer scheint die Sonne bekanntlich häufiger als im Winter. Im Mai dieses Jahres gab es beispielsweise insgesamt 78 Stunden mit negativen Strompreisen an der Strombörse, wie rabot.charge in seiner Monatsauswertung zeigen konnte.

12: Was können alle Verbraucher von dynamischen Stromtarifen über ihren Umgang mit Energie lernen?

Möchten Verbraucher gerne von dynamischen Strompreisen profitieren, sollten sie die Börsenpreise sowie den eigenen Stromverbrauch immer im Blick behalten. Darüber lernen sie einerseits eine Menge über den eigenen Umgang mit Energie, andererseits auch über die Verfügbarkeit volatiler Energieträger. Das eigene Verbrauchsverhalten könnte durch einen dynamischen Stromtarif noch einmal grundsätzlich überdacht und nachhaltiger gestaltet werden.

 

13: Bergen dynamische Stromtarife Risiken?

Kommt es einmal zu einer Zeit, in der die Börsenpreise permanent hoch sind, müssen die Verbraucher das finanzielle Risiko tragen. So beispielsweise während der Energiekrise im Jahr 2022. Weiter ist es für Verbraucher sehr schwierig, ihre Ausgaben für Strom im Voraus zu planen, da diese variabel sind. Allerdings können Verbraucher in der Regel monatlich kündigen. Liegen die Preise der Börse dauerhaft über denen der Festpreistarife, kann also jederzeit wieder gewechselt werden. Damit sollen langfristige finanzielle Folgen für Verbraucher verhindert werden.

Verwendete Quellen rund um das Thema dynamische Stromtarife

Autor: Evelyn Isaak

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Die gesetzlichen Anforderungen zum Steuern und Schalten mittels intelligenter Messsysteme sind bereits festgelegt: Ab dem 1. Januar 2025 müssen sowohl Energieerzeugungsanlagen als auch steuerbare Verbrauchseinrichtungen, die vor dem 1. Januar 2024 installiert wurden, über ein intelligentes Messsystem steuerbar sein. Das Ziel besteht darin, eine netzorientierte Steuerung zu ermöglichen, durch die Netzbetreiber bei Engpässen die Bezugs- und Einspeiseleistung reduzieren können.