Was ist ETA-Services?
In Zeiten von KI ist persönliche Beratung von Mensch zu Mensch fast schon zu etwas Besonderem geworden – und genau das schätzen viele Menschen heute mehr denn je. Darauf setzen ETA-Services und Gründer Felix Schaefgen seit der Unternehmensgründung am 01. Februar 2015.
Das Unternehmen unterstützt professionell bei der Senkung von Gas- und Stromkosten. Dabei geht die Beratung weit über einen reinen Anbieterwechsel hinaus: Auch Themen wie Smart Meter, dynamische Tarife und allgemeine Fragen rund um den Energiemarkt gehören zum Leistungsangebot.
Die Beratung erfolgt deutschlandweit online – ergänzt durch persönlichen Support per Telefon und WhatsApp, sodass sie bequem und unkompliziert für jeden zugänglich ist. Aktuell betreut ETA-Services bereits über 900 Kundinnen und Kunden.
Die Firma ETA-Services ist geprüftes Mitglied im Bundesverband Deutscher Energiemakler und Energieberater e.V. (BDEB e.V.). Ein Erstgespräch für Neukunden ist zunächst vollkommen kostenlos. Mehr Informationen zu der Leistung und den Preisen finden Sie hier:
Interview mit Felix Schaefgen
Herr Schaefgen, im Zeitalter von KI-Tools setzen Sie bewusst auf persönliche Energieberatung. Ist dieser Ansatz heute überhaupt noch relevant?
- Ja, die Frage ist natürlich absolut berechtigt und nachvollziehbar. Und wir verschließen uns der KI auch überhaupt nicht, sondern ganz im Gegenteil haben wir bereits vor ca. 4 Jahren angefangen, die Firma zu digitalisieren, Prozesse mit KI im Hintergrund zu automatisieren und setzen darüber hinaus auch KI-Software in unserer stets weiterprogrammierbaren Kundenmanagement-Verwaltungssoftware (kurz CRM) ein.
Und dies geschieht alles im Hintergrund, mit und durch KI zum Wohle des Kunden. Der entscheidende Unterschied ist aber, dass wir in unseren täglichen Gesprächen immer wieder feststellen, dass Menschen mit Menschen sprechen möchten und nicht mit Maschinen.
Deshalb verzichten wir im direkten Kundenkontakt bewusst auf KI-Chatbots oder KI-Anrufagenten. Zudem sind die Themen sehr komplex und mit vielen Marktpartnern verstrickt, sodass eine KI die Fragen nicht zufriedenstellend für den Kunden beantworten kann.
Übrigens hat dieser persönliche Service dazu beigetragen, dass wir seit elf Jahren rein durch Weiterempfehlungen anderer zufriedener Kunden organisch wachsen.
Mit welchen Fragen und Sorgen kommen die Kundinnen und Kunden am häufigsten zu Ihnen?
- Sehr häufig geht es um Rechnungskorrekturen mit höheren Nachzahlungen, welche teilweise im vierstelligen Bereich liegen; weil Kunden ihre Rechnungen nicht verstehen, bzw. nicht nachvollziehen können. Sie wünschen, dass wir anhand von abgespeicherten und vorliegenden Zählerfotos in ihrer Kundenakte den Schriftverkehr mit einer Rechnungskorrektur beim Energieversorger per E-Mail für sie übernehmen.
Was auch nicht verwunderlich ist, da in Deutschland gefühlt jede zweite Abrechnung falsch ist, weil sie nicht abgelesen, sondern geschätzt wird.
Deshalb freuen wir uns über jeden in Deutschland neu installierten intelligenten Stromzähler, welcher dank und mittels eines kompetenten Messstellbetreibers wie inexogy auch wirklich die Daten verarbeitet und die Daten korrekt an den zuständigen Netzbetreiber versendet. So gibt es für diesen Zähler keine Schätzung mehr und der Kunde erhält eine valide monatliche Abrechnung über seinen Energieversorger.
Ein großes Thema für Kunden ist in Deutschland die sehr häufig nicht funktionierende interne Marktkommunikation zwischen Netzbetreiber und Energieversorger. Das betrifft immer wieder Netz-Anmeldungen und -Abmeldungen der agierenden Energieversorger bei Fällen wie allgemeinen Umzügen, Sterbefällen, Geschäftsübernahmen, Neueinzügen, Geschäftsschließungen oder aber auch bei einem ganz normalen Wechsel des Energieversorgers.
Und ganz besonders mit Inkrafttreten des neuen Energiewirtschaftsgesetzes am 6. Juni 2025 hat sich die Lage mit den neu vorgelagerten Marktkommunikationsprozessen und den nun nicht mehr möglichen rückwirkenden Neueinzügen verschärft.
Hinzu kommen Themen wie sehr aufwendige und erst nach Monaten festgestellte Zählerverwechslungen bei Neueinzügen, Namensänderungen durch Heirat oder die Wiederannahme des Geburtsnamens nach einer Scheidung bis hin zur Änderung der Bankdaten, den gewünschten Abschlagsänderungen oder der Zählerstandsübermittlung.
Und natürlich stehen wir auch für Fragen rund um alle Energiethemen unserer Kunden zur Verfügung. Wenn es zum Beispiel um die Themen Photovoltaik, Batteriespeicher, Balkonkraftwerk, Elektromobilität mit E-Mobility Smart-Charging oder um die Neuanschaffung einer Wärmepumpe geht.
Wie läuft eine typische Energieberatung bei Ihnen ab und welchen konkreten Nutzen können Ihre Kunden erwarten?
- Als erstes findet nach der ersten Kontaktaufnahme und einer gemeinsamen Terminfindung ein telefonisches Erstgespräch statt. Dieses dauert ca.15 Minuten und ist in drei Teile aufgeteilt.
Im ersten Teil geht es um eine persönliche Firmenvorstellung und darum, welchen Mehrwert, Nutzen und Vorteil der Kunde hat, wenn er mit uns zusammenarbeiten möchte.
Wenn der Kunde sich nach dem ersten Teil eine Zusammenarbeit vorstellen kann, dann geht es im zweiten Teil um die persönlichen Daten des Kunden, um seine bisherigen Erfahrungen am Energiemarkt – und ob ihn gerade ein aktuelles, konkretes Energiethema bewegt. Wir besprechen dann auch, auf welchem Wege wir am besten seine Energie-Unterlagen zur Auswertung erhalten.
Im dritten Teil geht es dann darum, einen gemeinsamen Termin für eine unverbindliche Tarifvergleichsvorabbesprechung in den nächsten Tagen zu vereinbaren. Dabei teilen wir dem Kunden dann unsere Empfehlungen und seine Ersparnis mit und der Kunde kann im Gespräch frei entscheiden, ob er der Empfehlung folgen möchte.
Wir arbeiten bewusst ohne einen Maklervertrag, sondern ausschließlich mit einer Energie-Service-Vollmacht, welche aber jederzeit formlos widerrufen werden kann.
Denn wir möchten mit unserer guten Arbeit und Leistung überzeugen, ohne den Kunden an einen Maklervertrag zu binden. Es ist uns wichtig, dass der Kunde immer frei bleibt und sich jederzeit wieder selbst um sein Energiemanagement kümmern kann, wenn er möchte.
Unsere 3 verschiedenen Servicepakete umfassen mittlerweile 20 Energie-Service Dienstleistungen, welche wir pauschal mit einer Service Paketpauschale abbilden. Interessenten finden dazu mehr in diesem PDF-Dokument.
Wo unterscheiden sich die größten Einsparpotenziale zwischen Mietwohnungen, Einfamilienhäusern und Gewerbekunden?
- Mietwohnungen laufen häufig über einen oder mehrere Eigentümer oder eine Erbengemeinschaft, welche zudem unter anderem durch Hausverwaltungen vertreten und verwaltet werden. In der Regel geht es dann nicht um die einzelnen Mietwohnungen, sondern im Kern um das ganze Haus oder den Gebäudekomplex. Dieser könnte zum Beispiel mit einer Gaszentralheizung versorgt sein, und es besteht der Wunsch, die Energiekosten für das Gebäude zu reduzieren. Dabei lassen sich oft sehr große Einsparungen herbeiführen, da solche Gebäude häufig mehr als 100.000 kWh/Jahr verbrauchen.
Einfamilienhäuser hingegen, wie der Name schon sagt, werden häufig von Familien bewohnt mit einem Haushalt von 2-6 Personen. Ein Haus hat in der Regel immer einen höheren Stromverbrauch als eine Mietwohnung, beispielsweise durch zusätzliche Verbraucher wie ein Rasenmäher-Roboter, eine Teichpumpe, Garten- und Außenbeleuchtung und/oder ein Geräteschuppen oder auch eine Heimwerkstatt. Zudem gibt es häufig ein Car-Port und immer mehr Kunden mit einer Wallbox und einem Elektroauto. Das bedeutet: Hier liegt der Stromverbrauch je nach Anzahl der Personen im Haushalt zwischen 3.000 – 6.000 kWh pro Jahr, ohne Elektromobilität.
Gewerbekunden sollten durch ihren höheren Stromverbrauch eigentlich durch den gesetzlichen Pflichteinbau bereits einen intelligenten Stromzähler von ihrem grundzuständigen Messstellenbetreiber erhalten – allerdings ist das nicht immer der Fall. Hier empfehlen wir auch das Angebot von inexogy, um schnell an einen intelligenten Stromzähler zu gelangen. Gewerbekunden mit einem Strom- und/oder Gasverbrauch ab 20.000 kWh/Jahr, mit oder ohne einer registrierten Leistungsmessung, können somit noch mal höhere Energieeinsparpotenziale erzielen.
Durch eine mögliche Umstellung auf eine langfristige strategische Energiebeschaffung kann sich der Kunde mit einer Vorlaufzeit von 24-30 Monaten die hinteren Energiepreisbeschaffungsbänder in einem Portfolio-Mix mit 30/50 oder 80% Terminmarktanteil mit sehr niedrigen Börsenpreisen am Energiemarkt rechtzeitig sichern. Solche Strategien würden wir dem Kunden natürlich aber auch ausführlich erklären.
Sie haben Ihr Angebot um Smart Meter erweitert – welche Vorteile ergeben sich daraus für Ihre Kundschaft?
- Mit einem Smart Meter können Kundinnen und Kunden bei dynamischen Stromtarifen Stromkosten sparen, weil der Verbrauch automatisch in günstige Zeiten verschoben wird – zum Beispiel fürs E-Auto oder die Wärmepumpe. Wir unterstützen außerdem bei der Auswahl des passenden Tarifs und richten gemeinsam das HEMS so ein, dass das Einsparpotenzial optimal genutzt wird.
Wie viel können Ihre Kundinnen und Kunden durch Ihre Beratung durchschnittlich sparen und nach welcher Zeit macht sich diese bezahlt?
- Die durchschnittliche Ersparnis für eine dreiköpfige Familie mit Strom und Gas liegt bei circa 400 bis 500 Euro pro Jahr.
Das würde bedeuten, dass ein Kunde, wie in diesem Beispiel und einem damit verbundenen Servicepaket 2 von 49 Euro/Jahr, von seiner Ersparnis ca.10 bis 12 % dafür abgeben würde – es bleiben ihm damit 88 % von seiner Ersparnis und gleichzeitig erhält er dafür 20 Dienstleistungen, einen festen Ansprechpartner und ein Energiedatenmanagement an seiner Seite (Link zu PDF: https://www.strom-guenstiger.de/assets/media/eta-servicepakete.pdf). Für Neukunden sind alle Serviceleistungen im ersten Jahr kostenfrei.