Smart Meter Rollout mit Mehrwerten

Beginn des Smart Meter Rollouts: Chance statt Pflicht

Ob Stadtwerke, Immobilienverwalter oder Netzbetreiber: Die ganze Energiewelt steht gespannt in den Startlöchern, denn der Beginn des Smart Meter Rollouts rückt immer näher. Vor der Umsetzung müssen sich Entscheider allerdings noch die Frage stellen, welchen Weg Sie beim Umstieg auf intelligente Stromzähler gehen wollen.

Bald ist es soweit: Die Zertifizierung eines dritten Gateway und die anschließende Markterklärung wird grundzuständige Messstellenbetreiber vor die Herausforderung stellen, die Zählpunkte in ihrer Zuständigkeit, die der Smart-Meter-Pflicht unterliegen, nach und nach mit intelligenten Messsystemen auszustatten. Als wichtiger, im Gesetz verankerter Meilenstein auf dem Weg zu einer völlig digitalen Strominfrastruktur, lässt sich der Rollout nicht umgehen. Ihnen als Entscheider stehen allerdings zwei Optionen zur Wahl, die letztendlich darüber bestimmen, in welchem Maß Sie und Ihre Kunden von dem anstehenden Zählerwechsel profitieren werden.

Option A: Rollout ohne Mehrwerten für Ihre Kunden

Wer hier einfach nur zu einem der zertifizierten Gateways greift, das die gesetzlichen Mindestanforderungen zwar erfüllen, aber keine Visualisierungs- und Transparenzmöglichkeiten für den Kunden bieten kann, kommt damit seinen gesetzlichen Verpflichtungen nach, schenkt auf dem hart umkämpften Energiemarkt allerdings leichte Siege schnell her und vernachlässigt die Kundenbindung.

Option B: inexogy-Rollout mit echtem Kundennutzen

inexogy wird den Beginn des Pflicht-Rollouts dagegen mit seiner über 10 jährigen Erfahrung und dem zertifizierten Gateway von Sagemcom-Dr. Neuhaus begehen. Messstellenbetreiber, die auf inexogy setzen, können so ihren Pflichten nachkommen und gleichzeitig von weiteren, etablierten Lösungen und Dienstleistungen profitieren, ob unser bundesweites Installateursnetzwerk oder unser Energieportal als White-Label.

Entgegen der von inexogy schon immer vertretenen Vision einer sekundengenauen Energietransparenz für Verbraucher, wird die erste Generation intelligenter Messsysteme nur 15-Minuten-Werte einmal pro Tag übertragen können. Diese werden direkt nach dem Empfang im inexogy Portal für den Endkunden visualisiert. Weiter sind Sie dennoch für künftige Möglichkeiten wie variable Stromtarife voll aufgestellt, statt lediglich aktuelle, kurzsichtige Anforderungen an Ihren Messstellenbetrieb abzuhandeln.

Moderne Messeinrichtung Plus: die beste Ergänzung für den intelligenten Rollout

Darüber hinaus können dank inexogy auch Kundengruppen erschlossen und gefestigt werden, die nicht in den Pflichtrollout fallen. Hier leistet das von inexogy selbst entwickelte Gateway-Meteroit die große Pionierarbeit, die an vielen Stellen weit über den durch das BSI vorgeschriebenen Zertifizierungsrahmen hinausgeht. So profitieren Endkunden, die eine Moderne Messeinrichtung Plus mit einem Meteroit 3.5 installiert bekommen, von einer Echtzeit-Visualisierung im Sekundentakt. Damit bieten wir mit diesem noch nicht zertifizierten Messsystem ein Gateway, welches hier bereits mehr bieten kann als vom BSI gefordert.

Sekundenwerte sind dabei kein reiner Selbstzweck, sondern ermöglichen Funktionen wie die Geräteerkennung. In diesem noch jungen Forschungsfeld der Disaggregation werden einzelne Haushaltsgeräte für den Verbraucher aufgeschlüsselt und Verbrauch sowie Kosten pro Gerät auf einen Blick ersichtlich. Dank dem 8-jährigen Bestandsschutz können Sie für Ihre Zählpunkte dabei eine Vorreiterrolle einnehmen ohne ungewissen Risiken ausgesetzt zu sein.

Wie ersichtlich wird, stellt der anstehende Pflichtrollout nicht nur Fragen nach den simplen Rahmenbedingungen der zukünftigen Zählerinstallation, sondern auch nach dem komplexeren “Wie” man als Messstellenbetreiber oder Grundversorger den Anforderungen der sich wandelnden Energiewelt begegnen will und soll. inexogy vertritt hier klar die Position, dass alle Umsetzer die “Pflicht” nicht als simple, vorgeschriebene Notwendigkeit verstehen sollten, sondern als Chance den neuen Energiemarkt von vorne weg mitzugestalten und Verbrauchern die lange überfällige Energietransparenz bieten zu können.

Autor: Pablo Santiago

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