So gelingt die Energie- und Verkehrswende: Variable Tarife als Schlüssel zur Sektorenkopplung

Die Dekarbonisierung unserer Gesellschaft und der Kampf gegen den Klimawandel verlangen dies mehr denn je: Lösungsansätze, die auf Einzelsektoren zugeschnitten sind, müssen verworfen werden, um die ganzheitliche Integration von Energie- und Wärmeversorgung, Mobilität und Industrie als Gesamtsystem zu ermöglichen. Nur so können die immensen Herausforderungen, vor denen Deutschland in der Energiewende steht, bewältigt werden.
Energie- und Verkehrswende

„Sektorenkopplung“ lautet die Zauberformel in der Energiewirtschaft, und einer der Schlüssel dafür sind zweifellos variable Tarife in der Elektrizitätsversorgung, deren verpflichtende Einführung sogar im Entwurf zur EnWG-Novelle vorgesehen ist. Denn feststeht: Dynamische Tarife könnten erheblich dazu beitragen, nicht nur die Schwankungen der Erneuerbaren auszugleichen, sondern auch Lastspitzen zu glätten, die durch Verbraucher in der Sektorenkopplung (wie E-Autos oder Wärmepumpen) sonst entstehen können.

Von enormer Bedeutung ist deshalb das Thema dieses Webinars: Wie sind variable Tarife auf stündlicher Basis mit Smart Metern auszugestalten? Und wie können in deren Rahmen, neben dem preislichen Anreiz, Mehrwerte für den Endkunden geschaffen werden? Auf diese und andere wesentliche Fragen ging Simon Schmitz, Geschäftsführer des auf stündliche Tarife spezialisierten Stromlieferanten aWATTar, bei unserem Termin am 19. Mai in der inexogy Metering Akademie ein.

Die Teilnahme war dabei wie immer kostenlos. Werfen Sie einen Blick auf unsere weiteren spannenden Themen – etwa rund um die Entwicklung unseres Gateway-Meteroits oder die Nutzung von Blockchain in der Energieversorgung –, die wir für 2022, das zweite Jahr der inexogy Metering Akademie, bereits verplant haben.

Autor: Pablo Santiago

inexogy Newsletter

In unserem Newsletter warten aktuelle Hintergrundberichte und spannende Geschichten 
aus der inexogy Welt auf Sie.

Aktuellste Beiträge

Ein Immobilienportfolio in Aachen, bestehend aus Häusern aus den 60er und 70er Jahren, soll energetisch saniert werden. Die Entscheidung fiel auf die Realisierung von Mieterstrom mit Discovergy. Unternehmer Claus Schiffler und Miteigentümer vom Schneidemaschinenspezialisten Fecken-Kirfel erklärt, warum Mieterstrom eine hervorragende Option für die Sanierung im Bestand ist, und wie davon Mieter und Vermieter gleichermaßen profitieren.
Gerade mit Blick auf den Neustart des Smart Meter Rollouts und die Einführung zeitvariabler Stromtarife auf Basis von Smart Metern wird häufig die Frage gestellt: Wieso auf Discovergy setzen? Und was ist der Sinn und Zweck eines bundesweiten wettbewerblichen Messstellenbetriebs? Wir sind dieser Frage nachgegangen und haben aus Sicht unserer Partner (Energieversorger, Solarteure, Immobilienunternehmen oder Filialisten) die wichtigsten operativen und strategischen Vorteile der Zusammenarbeit mit Discovergy herausgearbeitet.
In gemeinsamem Projekt zwischen Discovergy und dem Anbieter von dynamischen Stromtarifen Voltego wurden die ersten intelligenten Messsysteme installiert. Die Installationen sollen im ersten Quartal 2024 Fahrt aufnehmen. Gregor Hinz, CEO und Gründer des auf Flexibilität spezialisierten Stromversorgers und Direktvermarkters, erläutert in einem Interview, warum sein Unternehmen von Anfang an auf dynamische Tarife gesetzt hat und welche Vorteile die Kooperation zwischen Discovergy und Voltego den Kunden bringt.